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World Café
- In kleinen Gruppen spricht es sich am besten
Wo trifft man auf Konferenzen, Verbands- oder Parteikongressen Menschen am intensivsten in Gesprächen? Auf den Fluren, an der Kaffeebar oder in der Lobby.
Auf dieser Erkenntnis beruht das 'World Café'. Runde Tische sind einladend gedeckt für vier oder fünf Personen. Nach dem Zufallsprinzip finden sich die Teilnehmer/ innen an den Tischen ein. Es wird ein gemeinsames Thema oder eine Fragestellung vorgegeben und diskutiert. Jeder kommt in den kleinen Gruppen zu Wort, keiner dominiert. Die wichtigsten Aussagen werden festgehalten. Nach ca. 30 Minuten wird die 2. Gesprächsrunde eingeleitet mit einer weiteren differenzierten Fragestellung zum Thema. Alle Personen wechseln die Tische. So entstehen neue Gesprächskontakte und Erkenntnisse. Danach können noch weitere Runden folgen. Der Abschluss hat Plenumcharakter. Nun erfahren alle die Highlights und besonderen Erkenntnisse der jeweiligen Tischgruppen. Sie können festgehalten oder visualisiert werden.
Dieser Abschluss eröffnet weitere Möglichkeiten: So kann sich beispielsweise eine Maßnahmenplanung oder die offene Erarbeitung von Lösungen im Open Space anschließen.
Was ist der Vorteil gegenüber herkömmlichen Konferenzen?
Gleich zu Anfang haben die Teilnehmer das Wort. In kurzer Zeit kommen viele Menschen informell ins Gespräch zu einem Thema. Alle können sich gleichermaßen intensiv einbringen. Diese sehr kommunikative Form ist ideal für den Auftakt zu einem weiteren Vorgehen, wenn es zum Beispiel darum geht Gemeinsamkeiten heraus zu filtern.
Wofür eignet sich ein World Café?
Wenn es darum geht, die verschiedene Antworten oder auch Erfahrungen einer Gruppe mit einem Thema sichtbar zu machen.
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